Gestalttherapie
Die Gestalttherapie zählt zu den jüngeren humanistischen Therapieformen. Sie wurde insbesondere von Fritz und Laura Perls entwickelt und verbindet psychologische, körperliche und kreative Ansätze.
Hier und Jetzt
Im Unterschied zu rein gesprächsbasierten Arten der Psychotherapie, richtet die Gestalttherapie den Fokus stark auf das Hier und Jetzt – auf das, was im Moment spürbar ist.
Achtsamkeit öffnet den Zugang zu deinen Gefühlen, Mustern und dem Lebendigen in dir, das ausgedrückt werden möchte.
Die Gestalttherapie ist ein körperzentrierter Ansatz, der davon ausgeht, dass Körper, Geist und Emotionen untrennbar miteinander verbunden sind. Durch Atemarbeit, Bewegung, Rollendialoge oder kreative Ausdrucksformen kann das innere Erleben sicht- und fühlbar werden.
Eine „offene Gestalt“
bedeutet ein unvollendeter innerer Prozess, der nach Aufmerksamkeit und Abschluss sucht. Das kann ein unerledigter Konflikt, ein unterdrücktes Gefühl oder ein nicht gelebter Impuls sein. Wird dieser Prozess bewusst wahrgenommen und erlebt, kann er „geschlossen“ werden – und damit Energie freisetzen, die zuvor gebunden war.
Das Vertrauen
in die Selbstregulation des Menschen prägt den therapeutischen Prozess. Was sich in diesem Moment zeigt, ist für die persönliche Entwicklung gerade wesentlich.
Gestalttherapie fördert Achtsamkeit, Wahrnehmung und Kontaktfähigkeit – zu sich selbst und zu Anderen. Sie unterstützt Menschen darin, lebendiger zu werden, Verantwortung für ihr Erleben zu übernehmen und das eigene Potenzial zu entfalten.
Was in dir möchte sich entfalten?
Zusammen können wir danach forschen und untersuchen, was du brauchst, um dein Potential zu entfalten.