Über mich

Ellen Fleißgarten

Hallo! Ich bin Ellen Sophie Fleißgarten.

Schon früh in meinem Leben faszinierte mich die Frage, wie und warum Menschen sich auf bestimmte Weise verhalten und welche äußeren Einflüsse dabei eine Rolle spielen.

 

Aus diesem Grund wählte ich das Studium Erziehungswissenschaft und Ethnologie, mit dem Schwerpunkt in Beratung. Hier konnte ich ergründen, wie sich Menschen auf unterschiedliche Weise entwickeln.

 

Im Anschluss an mein Studium begann ich mit einer Beschäftigung als Beraterin für Menschen mit Migrations- und Zufluchtsgeschichte, wie auch als Dozentin für Deutsch als Fremdsprache in einem Kölner Kultur- und Integrationszentrum.

 

Menschen zu unterstützen und bei Ihrer Weiterentwicklung zu begleiten, ist meine Leidenschaft. Mich erfüllt es, aufmerksam zuzuhören, Ressourcen im Gegenüber zu entdecken, und gemeinsam neue Perspektiven zu entwickeln. Immer wieder bin ich sehr dankbar für diese sinnstiftende Tätigkeit.

 

Meine Herzensthemen: Selbstwert, Gelassenheit und Zuversicht stärken.

 

 

Aus- und Weiterbildungen

2023 – 2025:Systemische Beratung (koelner institut, DGSF-zertifiziert, 570h)
2024:Gestalttherapie-Basis-Ausbildung (Irgendwie Anders; 200h)
2018 – 2022:B.A. Erziehungswissenschaft und Ethnologie (Universität zu Köln)
2017:Ausbildung zur Yogalehrerin (Santosha Yoga Institute, 200h)

 

 

„Selbstwertgefühl steigern durch Feedback-Geben in Beratungen“

So lautete der Titel meiner Bachelorarbeit, in der ich mich sowohl mit der Systemischen (Familien-)Therapie, als auch mit der Gestalttherapie theoretisch auseinandersetzte. Mein Interesse wuchs im Schreibprozess immer mehr und ich fing selbst eine Systemische Therapie und auch eine Gestalttherapie an.

 

Im Anschluss an mein Studium absolvierte ich dann eine 2-jährige Weiterbildung zur Systemischen Beraterin nach den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie (DGSF). Während der Weiterbildung wurde uns ein stets erweiterbarer Werkzeugkoffer an die Hand gegeben. Ich nehme fortlaufend an Fortbildungen und Tagungen teil, um diesen weiter zu füllen.

 

Die Faszination für die Wirkung von Gestalttherapie, die ich erneut auf der Heldenreise nach Paul Rebillot erlebte, brachte mich dazu, parallel dazu eine Gestalt-Basis-Weiterbildung durchzuführen. Mein systemischer Werkzeugkoffer wurde somit um einige Gestalt-Tools ergänzt – experimentelle und erfahrungsbasierte Methoden, die Achtsamkeit fördern. 

 

Durch die Weiterbildungen wurde ich darin bestärkt, dass Menschen zu beraten nicht nur irgendein Job für mich ist, sondern meine große Leidenschaft. 

 

8. Ansatz

Und wenn du es genauer wissen willst…

Ich hatte selbst lange Zeit mit Unsicherheit und Selbstzweifeln zu tun. Sie begleiteten mich durch das Leben, zeigten sich insbesondere, wenn ich in Gruppen sprechen wollte und führten dazu, dass ich mich anpasste, statt für meine Wünsche einzustehen und Grenzen zu setzen. Außerdem traute ich mir wenig zu. In mir war dieser tiefe Wunsch, endlich Selbstvertrauen zu entwickeln und inneren Halt zu finden.

 

Unter anderen deshalb zog es mich mit 20 Jahren hinaus in die Welt – auf der Suche nach mir selbst, fern von den Erwartungen und Einflüssen anderer. Ich wollte erfahren, wer ich bin, wenn niemand mir sagt, wer ich sein sollte.

 

Auf dieser Reise lernte ich erstmals den Körper als Spiegel unseres Geistes zu verstehen. Ich absolvierte 2018 eine Yogalehrerausbildung auf Bali und nahm an einer 10-tägigen Vipassana-Schweigemeditation in Nepal teil. Seither übe ich mich in achtsamer Körperwahrnehmung. Doch die Unsicherheit und Selbstzweifel begleiteten mich weiterhin in meinem Leben und wurden zeitweise noch stärker.

 

Die Gestalttherapie und Systemische Therapie führten schließlich dazu, dass ich plötzlich einen großen Sprung in meiner Entwicklung machte. Ich lernte mich selbst besser zu verstehen. Ich lernte, meine Gefühle und Bedürfnisse wahrzunehmen und meine Grenzen zu achten. Schritt für Schritt übernahm ich mehr Verantwortung und es entstand daraus ein neues Vertrauen in mich und das Leben.

 

Beide Ansätze halfen mir auf ihre Weise – der analytischere, systemische Ansatz, wie auch der erfahrungsbasierte Gestalttherapeutische. Ich finde beide ergänzen sich wunderbar!

 

Diese Veränderung wäre nicht möglich gewesen ohne die Unterstützung von Therapeut*innen und Mentor*innen – und zahlreiche tiefgründige Gespräche mit verschiedenen Menschen. Aus dieser Erfahrung heraus ist mein Wunsch entstanden, andere Menschen darin zu unterstützen, sich selbst mit mehr Achtsamkeit und Vertrauen zu begegnen. 

Ich freue mich, wenn ich einer dieser Menschen für dich sein kann, der dir dabei hilft, dich dir selbst näherzubringen.